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Die ist wie viele andere Bereiche der auch in den letzten Jahren einem massiven Wandel unterworfen. Immer mehr Bilder werden mit immer leistungsstärkeren Smartphone-Kameras aufgenommen, wobei hier das Portraitfoto vor verschiedenen Hintergründen gerade für die Verbreitung in den sozialen Medien an Wichtigkeit zunimmt.

Insbesondere durch das Zeitalter der sozialen Medien hat die Portraitfotografie an Bedeutung gewonnen
Selbst mit dem Smartphone lässt sich auch unterwegs stilvoll umsetzen


Portraitfotos im Wandel der Zeit

Waren es früher eher Berufsfotografen, deren in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde, sind es nun zunehmend ambitionierte Fotoamateure, deren Portraitfotos eine weite Verbreitung im Internet finden. Damit einher geht auch eine Änderung der technischen Ausrüstung, der Bildsprache und der Auswahl einer geeigneten Location für die Portraitfotografie. Zu unterscheiden sind dabei: Die im Studio und die in natürlicher Umgebung.
Im Folgenden soll auf die Unterschiede eingegangen werden, die es bei der im Fotostudio und „on Location“ zu berücksichtigen gilt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Auswahl der geeigneten technischen Ausrüstung und den besonderen Herausforderungen, die es bei diesen unterschiedlichen Formen der gibt.

Perfekt in Szene gesetzt: die im Studio

Der übliche Ort für ein Portraitfoto war lange Zeit das Fotostudio eines Berufsfotografen. Die Vorteile einer solchen Umgebung liegen auf der Hand: Das Shooting kann unabhängig von Wetter und Tageszeit durchgeführt werden und man ist generell nicht von äußeren Einflüssen abhängig. Es können unterschiedliche Hintergründe ausgewählt, verschiedene Posen eingenommen und beliebig viele Fotos aufgenommen werden, bis das Ergebnis für Modell und Fotograf zufriedenstellend ist. Wie bei allen Fotos, ist auch bei der Portraitfotografie das richtige Licht entscheidend.

Im Studio werden vom Fotografen Lichtquellen eingesetzt, die die wahlweise eher natürlich oder besonders künstlerisch wirken lassen. Für die Studiofotografie ist der Einsatz besonders leistungsstarker Blitze ratsam. Außerdem sollten bei der Studioumgebung spezielle Portraitobjektive verwendet werden. Diese sind durch ihre optische Auslegung, Lichtstärke und Brennweite zwischen etwa 80 und 135 mm besonders für die geeignet. Die Studiofotografie muss nicht nur auf Berufsfotografen beschränkt bleiben.

Auch Fotoamateure können sich mit einem geeigneten Equipment, das nicht unbedingt teuer sein muss, an der Portraitfotografie in studioähnlicher Atmosphäre zu Hause versuchen. Es sind in kurzer Zeit große Verbesserungen in Fototechnik und Bildsprache möglich. Anfängerfehler, wie unscharfe Fotos durch zu lange Belichtungszeiten oder mangelnde Kenntnis der Kameraeinstellungen, können durch Trial and Error schnell behoben werden. Die Gefahr bei der Portraitfotografie im Studio liegt darin, dass das Motiv sehr stark gestellt wirken könnte. Wer es eher ungezwungen und natürlich mag, ist bei der Portraitfotografie mit Tageslicht besser aufgehoben.

Die Nutzung von natürlichem Licht bietet in der Portraitfotografie noch mehr Möglichkeiten für kreative Umsetzungen
Die richtigen Lichtverhältnisse sind auch bei der Portraitfotografie zu Hause zu beachten


Ungestellt und authentisch: die Portraitfotografie in natürlicher Umgebung

Ohne eine kostspielige Fotoausrüstung können authentische Portraitfotos bei Tageslicht aufgenommen werden. Mit einer Spiegelreflexkamera kann man zwar höchst professionelle Ergebnisse erzielen, eine Smartphone-Kamera sorgt aber häufig für das gewisse Etwas an Authentizität und Natürlichkeit. Bei Außenaufnahmen ist ganz besonders auf den richtigen Standort zu achten. Es sollten keine störenden Objekte im Motiv sichtbar sein, ein besonders heller Hintergrund führt meist zu einer silhouettenhaften Erscheinung des Modells. Im Regelfall sollte ein schlichter Hintergrund für das Portraitfoto gewählt werden, das im Hochformat deutlich besser auf den Kopf ausgerichtet ist.

Für Innenaufnahmen gilt es in besonderem Maße, auf die richtige Lichtquelle zu achten. Empfehlenswert ist die Platzierung des Modells an einem Fenster. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, da dies für natürliche Portraitaufnahmen zu hart wirkt. Das Licht sollte nach Möglichkeit seitlich auf das Gesicht des Modells fallen. Für den Kontrast spielt die Entfernung des Motivs zum Fenster eine wichtige Rolle. Hier gibt es kein richtig oder falsch, es können verschiedene Varianten ausprobiert werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

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