Klassische treten zunehmend mit Digital-Agenturen in Konkurrenz. Besonders bei Fragen zur tritt die Frage nach dem richtigen Ansprechpartner häufig auf.

Unterscheidung zwischen Digital-Agentur und Beratungsunternehmen

Digital-Agenturen, die auch Online-Agenturen genannt werden, haben sich auf Dienstleistungen rund ums Internet spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Disziplinen wie Webdesign, Texterstellung, oder das Schalten von Werbeanzeigen. Insgesamt kümmert sich eine Digital-Agentur also um einen ansprechenden Auftritt von Unternehmen im Internet. Auch bei der gesamten Online-Strategie stehen Digital-Agenturen beratend zur Seite.

Auch klassische Beratungsunternehmen unterstützen Firmen beim Weg in die Digitalisierung. Der Schwerpunkt liegt dabei eher auf den Prozessen selbst. Besonders bei Großprojekten haben sich die Erfahrung von Unternehmensberatungen und deren prozessuale Vorgehensweise bewährt. Es werden dabei Digital-Strategien auf einem hohen Level entwickelt, die anschließend umgesetzt werden. Die Stärke der Beratungsunternehmen liegt in der genauen Steuerung von Projekten. Aufgrund recht hoher Tagessätze und Kosten für die Planung sind Beratungsunternehmen vor allem für Großunternehmen interessant.

Digital-Agenturen gehen dagegen eher agil vor. Statt Prozesse aufwendig zu analysieren und ausführliche Strategien zu entwickeln, arbeiten die meisten Online-Agenturen lösungsorientiert und pragmatisch. Auf neue Anforderungen des Kunden oder technische Weiterentwicklungen kann daher schnell reagiert werden. Digital-Agenturen müssen allerdings aufpassen, nicht die Strategie aus den Augen zu verlieren.

Wann ist welche Beratung sinnvoll?

Viele Firmen stehen vor der Frage, ob ein klassisches Beratungsunternehmen oder eine Online-Agentur beauftragt werden soll. Manche sprechen sogar von einem Kampf der Berater, bei dem sich klassische Firmen mit Digital-Agenturen um Kunden duellieren. Vor der Entscheidung sollte man sich überlegen, wie groß das Projekt ist und wie viel strategische Planung notwendig ist. Für sehr große Unternehmen, die ganze Geschäftsmodelle transformieren wollen, sind klassische Unternehmensberatungen eine gute Anlaufstelle. Für kleinere bis mittelständische Firmen sind die Prozesse von Beratungsunternehmen häufig etwas überdimensioniert. Pragmatische und agile Lösungswege sind hier häufig besser. Digital-Agenturen sind gut darin, in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber schnell Lösungen zu finden und diese möglichst schnell umzusetzen.

Karrierechancen bei der Beratung

In der Beratung sind die Chancen für gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte sehr gut. Es werden zahlreiche Consulting Jobs in Beratungsunternehmen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten. Die Consulting-Branche gilt allgemein als sehr fordernd, aber gut bezahlt. Bei Absolventen und Berufseinsteigern sind die Jobs bei Beratungsunternehmen und Digital-Agenturen besonders beliebt. Das beim Einstieg bewegt sich in der Regel zwischen 40.000 und 48.000 Euro im Jahr.

Berufserfahrene werden teilweise auch mit bis zu 90.000 Euro Jahresgehalt vergütet. Selbstverständlich hängen die Gehälter auch von der Branche und Größe des Unternehmens ab. Für die überdurchschnittliche Bezahlung erwarten die Firmen auch großen Einsatz, 50 und mehr Stunden pro Woche sind keine Seltenheit. Häufig wird auch eine gewisse Reisebereitschaft vorausgesetzt. Bei entsprechender Leistung versprechen Beratungsunternehmen und Digital-Agenturen schnelle Übernahme von Verantwortung. Bei großen Beratungshäusern ist der Verdienst meist etwas höher.

Digital-Agenturen zahlen etwas weniger, dafür sind die Hierarchien teilweise flacher und die Aufstiegschancen können besser sein. Viele Unternehmensberatungen und insbesondere Online-Agenturen locken auch mit modernen Arbeitsmodellen. Gleitzeit, die Möglichkeit zum Homeoffice und individuelle Teilzeitlösungen sind keine Seltenheit, um den Arbeitnehmern eine gute zu ermöglichen. Es bleibt abzuwarten, wie sich klassische Unternehmensberatungen und Digital-Agenturen in den nächsten Jahren entwickeln.